Archiv für die Kategorie ‘Gedrucktes’

Verlegerlogik

Donnerstag, 02. Juli 2009

Einer von Springer schlägt es vor und Herr Burda auch: Die Computer / Gema / GeZ Abgabe für Verlage. Ist ja auch prima. Schließlich will ich nicht nur Beckmann, Florian Silbereisen, Modern Talking und sonstige Blas- und Spinnerballets finanzieren. Nein. Jetzt einfach auch noch die Blöd Zeitung, die Bunte. den Playboy usw. Das Agument ist so fadenscheinig wie zarter Schimmel auf einem Joguhrt. Sie wollen Google ans Geld, weil Ihnen die Kohle selber durch jahrelange, sagen wir mal, spannende und überraschende Ideen wie den abgeblasenen Kauf von Prosieben oder Netguide die Kohle rar wird. Und die ehemaligen Cash-Cows Focus, Bild etc bringen es nicht mehr. Da die Herren natürlich nicht wie der gemeine Lude aufm Kiez einfach die Konkurrenz wegballern oder andere Weiber auf den Strich schicken kann, überlegt man sich, wo die Kohle jetzt herkommt.

Natürlich ist das Produkt nach wie vor tippi toppi und astreiner Qualitätsjournalismus vom Schlage der Musikproduktionen eines Herr Bohlen. Es ist lebenswichtig für alle Menschen in dieser Republik und ohne Bild und Glotze kann seit Schröder eh keiner mehr regieren. Also wieder einmal ran an den Speck der anderen.

Früher dachte ich immer die Menschen wären schlau. Gerade solche, die sich irgendwie um Zeitungen kümmern. Naja. Ein Vorurteil weniger.

Share This Post

Die Verlogenheit der Politik

Freitag, 05. Juni 2009

Politik redet, redet und predigt Wasser und trinkt Wein. Die da Oben – Wir da unten. Eigentlich nichts neues. Schon seit  Jahren bekannt und es wird nichts passieren. Ein besonderes Beispiel an perfider Menschenverblödung und der Opferung von eigenen Idealen gibt es laut Taz im Moment in Berlin. Dorthin sollen Call Center. Die modernen Schlachthöfe der Arbeitnehmerrechte werden mit viel Geld gefördert und in die Hauptstadt gelockt. Der Arbeitsmarkt ist durstig nach Menschen, die von ihrer Arbeit nicht leben können oder zumindest ihre Miete, ihr Essen und ihre monatlichen Kreditraten zu zahlen. In Berlin regiert unter dem Partybürgermeister Wowie eine Rot-Rot Kollation. Na Mensch, denke ich da. Haben die nicht in ihren Wahlprogrammen den Mindestlohn. Das Mindeste, dass dann gerade noch aussreicht, um wenigstens Sonntag mal nicht vom Flaschenpfand einen Braten zu bezahlen? Ja es ist im ihren Wahlprogrammen – aber da das Hemd näher ist, als die Hose, werden die Call Center Betreiber natürlich nicht und niemals aufgefordert werden, Mindestlöhne zu zahlen.

Share This Post

Deutsche Realitäten

Dienstag, 26. Mai 2009

Wie schwer es in diesem Land ist, weiß man nicht nur erst, wenn jemand auf staatliche Unterstützung angewiesen ist. Noch fataler sind solche Situationen wie jene hier im Abendblatt.

Share This Post

Eitelkeiten bei Emanzen Sturmgeschütz – Selbstmordtendenzen im Journalismus

Sonntag, 01. März 2009

Ja. Ich gebe zu: Ich habe mal Emma gelesen und Frau.TV angeschaut. Warum auch nicht. Geschichten über Frau, die Mann mal lesen kann, sollte, darf. Aber als ich im letzten Jahr die Nummer mit der ex-Frau TV und Emma Kolumnisten Oldiges und der Bildzeitungswerbefrau Alice Schwarzer gelesen habe, da wusste ich: Es gibt es nichts schöneres als so ein unwürdiger Zickenkrieg unter Frauen, die irgendwie immer und immer wieder gegen Eitelkeiten und Klischees in Bezug auf Problemlösungen von Frauen gekämpft haben. Echt Schade und in Wahrheit sogar sehr öde. Aber werte Freunde der Nacht: So ist halt der Journlismus – es geht nicht darum für was zusammenzustehen, sondern die Schnauze zu halten und in diesem Fall der Herausgeberin den Bückling machen.

Naja. Da ist es ja vielleicht ganz gut, dass auch dem Emma Heftchen bestimmt in nächster Zeit die Luft ausgeht. Alle zwei Monate soviel Kohle raushauen für Themen, die ich mir irgendwo im Netz zusammensammeln kann, das wird wahrscheinlich auch nicht mehr lang gut gehen…

Wie kam ich eigentlich darauf? Ach ja:

Hier gibt es bei rponline was zur Thematik!

Share This Post

Warum lieber nicht Journalist werden: Verräter Image

Donnerstag, 26. Februar 2009

Ja. Ja. Auch Journalisten sind Menschen und wie solche journalisten Menschen nun mal sind, arbeiten sie auch mal gerne mit den Geheimdiensten zusammen. Wenn man diesem Artikel glauben kann. Und ich glaube man kann!

http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/media/zapp3172.html

Und hier eine Meinung dazu.

Share This Post

Warum lieber nicht Journalist werden

Mittwoch, 11. Februar 2009

Da die Arbeitsplätze so langsam rar werden:

Kaputt: zoomer.de

Tomorrow und Young

Aber, die die noch da sind, können in Teilen zumindest super gut (ab)schreiben bei Wikipedia! Bildblog.de

Share This Post

Warum Journalist werden… 2. Teil

Dienstag, 27. Januar 2009

“Warum Journalist werden” hatte ich schon vor zwei Post gefragt. Anscheinend gibt es schon weitere Belege, warum man diesen Beruf ausüben soll: Weil man in Produktionsfirmen Autotests machen kann und diese dann an den WDR verscheuert. Leider haben die vom WDR wohl gemerkt, dass die “Tests” wohl eher “Schleichwerbung” waren, denn warum sonst wird sich von einer Produktionsfirma getrennt.

Hier der Beitrag auf DWDL

Share This Post

Nette Artikelreihe in der NOZ

Freitag, 09. Januar 2009

Die Neue Osnabrücker Zeitung hat seit einiger Zeit eine nette Artikelreihe im Angebot. Unter dem Titel “Überschätzte Stars” wurden bisher u.a. Mario Barth, Pauls Potts oder Johannes B. Kerner unter die Lupe genommen und – sagen wir mal so – auseinander genommen.

Link zur Übersicht:

Share This Post

Der Staat verklagt: Hartz IV vor dem Kadi

Donnerstag, 07. August 2008

Hartz IV. Für viele das Synomym für Angst und Furcht vor dem sozialen Abstieg und leider für noch mehr die Bestätigung dessen. Wer einmal hier drin ist, der trägt das Mal auf seinem Konto und das vor allem, wenn die Kosten immer mehr steigen. Außerdem müssen diejenigen, die die Überlebenshilfe vom Staat bekommen auch noch vielfach mit Schikanen rechnen. Nicht nur durch Mitarbeiter des Amtes, sondern viel schlimmer: SIe sind Zielscheibe des verbalen Attacken von Politikern egal welcher Coleur. Allerdings gibt es viele Hartz IV-Empfänger, die sich – Gott sei Dank – dagegen wehren und zwar vor Gericht. Dies führt zu einer emensen Klageflut, die wie ein Tsunami über deutsche Sozialgerichte hinweg geht.

Einen interessanten Artikel dazu habe ich in der Frankfurter Rundschau vom 7.8.08 gefunden.

Der Staat vor Gericht

Share This Post

Thilo Sarrazin – Berlins größte verbale Stalinorgel feuert wieder

Mittwoch, 30. Juli 2008

Thilo Sarrazin hat ein Feindbild: Menschen, die Hartz IV erhalten und die Frechheit besitzen damit nicht zufrieden zu sein. Erst war er Vorreiter der “Hartz IV Küche – Mit einer Handvoll Euro zu guter Nahrung”, dann findet er den Mindestlohn eine schlechte Erfindung und nun ruft er zum kollektiven Stricken für Hartz IV Empfänger auf. Es ist der Dukus eines Mannes, der gerne möchte, dass er Medienaufmerksamkeit, das Lebenexilier von Politiker, Lobbisten und anderen, die oben sein wollen und auf uns herab blicken, erhält. Er wird seine verbalen Attacken auf Menschen, die ohne Lobby sind, in gewohnter CDU/CSU Stammtisch Manier weiter reiten, solange bis er endlich einen Lobbistenjob bei irgendwelchen Industrieverbänden zur Belohnung erhält. Als nächstes wird er wahrscheinlich ein Flaschenpfandsammelverbot fordern oder die Anrechung der dadurch erzielten Einnahmen. Er wird weiterhin an Sozialsystem zündeln, bis er endlich auch den allerletzten von der SPD hin zu den Brigaden von Oscar Lafontaine und Gregor Gysi getrieben hat. Ich finde es schlimm, das so ein Mann von meinen Steuergeldern in Saus und Braus lebt, seine Rente (pardon: Pension) gesichert ist und er eine warme Wohnung hat und sich wohlgenährt in den Redaktionen von Print und Fernsehmagazinen rumtreibt während viele da Draußen bei der Suppenküche sein gefordertes drei Euro Essen abholen. Ich warte jetzt schon auf die halbherzigen Dementis und auf die nicht zu erwartende Kündigung durch den Berliner obersten Klaus.

Share This Post